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Was ist Solid Edge?

Siemens Solid Edge ist eine skalierbare 3D-CAD-Lösung im Siemens-Xcelerator-Portfolio. Sie unterstützt mechanische Konstruktion, Bauteile und Baugruppen, Blechkonstruktion, Rahmen und Schweißkonstruktionen, Zeichnungen, Model-Based Definition, Simulation sowie den Umgang mit Daten aus unterschiedlichen CAD-Systemen.

Ein zentrales Merkmal ist die Synchronous Technology. Sie verbindet die Geschwindigkeit und Flexibilität direkter Modelländerungen mit den Steuerungsmöglichkeiten parametrischer Konstruktion. Dadurch können neue Modelle schnell aufgebaut, bestehende Geometrien angepasst und importierte CAD-Daten ohne vollständige Kenntnis ihrer Entstehungsgeschichte weiterbearbeitet werden.

Solid Edge eignet sich besonders für kleine und mittelgroße Fertigungsunternehmen, wachsende Engineering-Teams und klar abgegrenzte Konstruktionsbereiche in größeren Organisationen. Die Lösung kann mit lokalem oder integriertem Datenmanagement genutzt und bei steigenden Anforderungen mit Teamcenter verbunden werden. Solid Edge ersetzt jedoch weder PLM, ERP noch MES.

Wofür ist Solid Edge relevant?

Solid Edge ist relevant, wenn professionelle 3D-Konstruktion mit einem pragmatischen Einstieg, flexiblen Änderungsmöglichkeiten und schrittweise skalierbarem Datenmanagement verbunden werden soll. Die Lösung unterstützt Teams dabei, Konstruktion zu standardisieren und technische Produktdaten verlässlicher an Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Fertigung, Qualität und Service zu übergeben.

Änderungen schneller umsetzen

Synchronous Technology ermöglicht flexible Modelländerungen, ohne dass umfangreiche Konstruktionshistorien vollständig neu aufgebaut werden müssen.

2D und 3D verbinden

Bestehende Zeichnungen und 2D-Arbeitsweisen können weitergenutzt werden, während Teams schrittweise belastbare 3D-Modelle und Baugruppen etablieren.

Fertigungsgerecht konstruieren

Spezialisierte Funktionen für Blech, Rahmen, Schweißkonstruktionen und Zeichnungsableitung unterstützen typische Aufgaben im Maschinen-, Anlagen- und Betriebsmittelbau.

Daten skalieren

Solid Edge bietet Wege vom strukturierten CAD-Datenmanagement bis zur Teamcenter-Integration. So kann die Datenorganisation mit Teamgröße, Variantenvielfalt und Prozessreife wachsen.

Zentrale Funktionen von Solid Edge

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Synchronous Technology

Solid Edge verbindet direkte Modelländerung mit parametrischer Kontrolle. Geometrien können schnell angepasst, Konstruktionsabsichten erkannt und mehrere Teile innerhalb einer Baugruppe gemeinsam geändert werden.

Solid Edge 2D Nesting

Bauteile und Baugruppen

Solid Edge unterstützt die professionelle Konstruktion von Einzelteilen, Baugruppen und modularen Produkten. Funktionen für Beziehungen, Varianten und Baugruppenmanagement helfen, Abhängigkeiten kontrolliert zu bearbeiten.

Solid Edge Wiring and Harness Design

Blech, Rahmen und Schweißkonstruktionen

Spezialisierte Werkzeuge unterstützen die Entwicklung fertigungsgerechter Blechteile, Abwicklungen, Rahmen, Profile und Schweißbaugruppen. Damit adressiert Solid Edge typische Anforderungen im Maschinen- und Betriebsmittelbau.

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Zeichnungen und Model-Based Definition

Technische Zeichnungen können aus 3D-Modellen abgeleitet und bei Änderungen aktualisiert werden. Model-Based Definition ergänzt dies um produktionsrelevante Informationen direkt am 3D-Modell.

Solid Edge Subdivision Modeling

Simulation und Validierung

Je nach Lizenzumfang können Bauteile und Baugruppen bereits während der Konstruktion auf Belastung, Bewegung und Funktion geprüft werden. Für weitergehende Simulationsaufgaben kann Solid Edge mit Simcenter-Lösungen zusammenspielen.

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Multi-CAD und Datenmanagement

Solid Edge unterstützt den Import und die Bearbeitung verbreiteter 2D- und 3D-Formate. Daten können lokal, über integrierte Cloud-Funktionen oder in Verbindung mit Teamcenter verwaltet und geteilt werden.

Lizenzen für Solid Edge

Emixa unterstützt nicht nur bei Auswahl, Einführung, Integration und Betrieb der Software. Unternehmen können die passenden Lizenzen auch direkt über Emixa beziehen. So lassen sich Beratung, Lizenzierung und Umsetzung enger miteinander verbinden. Das ist besonders hilfreich, wenn Lizenzumfang, Nutzerrollen, Module, Bereitstellungsmodell und zukünftige Skalierung noch geklärt werden müssen. Emixa hilft dabei, den tatsächlichen Bedarf einzuordnen, passende Lizenzoptionen zu prüfen und die Software so aufzusetzen, dass sie zum Zielbild, zur bestehenden Systemlandschaft und zum geplanten Rollout passt.

Lizenzen anfragen

Die Rolle von Solid Edge im Digital Thread

Solid Edge erzeugt die technische Produktdefinition für Bauteile, Baugruppen und konstruktionsnahe Dokumente. Dazu gehören 3D-Modelle, Zeichnungen, PMI, technische Attribute, Materialinformationen, Stücklistenbezüge und Änderungsstände. Synchronous Technology erleichtert dabei insbesondere die schnelle Anpassung eigener und importierter Geometrien.

Der Digital Thread entsteht jedoch nicht allein durch CAD. Er braucht klare Datenverantwortung, konsistente Benennungen und Attribute, eindeutige Freigaben sowie definierte Übergaben an nachgelagerte Systeme. Wenn Solid-Edge-Daten mit Teamcenter verbunden werden, können Modelle und Zeichnungen mit Revisionen, Status, Workflows, Produktstrukturen und Berechtigungen verknüpft werden.

So wird nachvollziehbar, welche Version gültig ist und welche Informationen für Einkauf, Fertigung, Qualität oder Service verwendet werden dürfen. Solid Edge liefert die Engineering-Daten; das abgestimmte Zusammenspiel mit PLM, ERP, MES und weiteren Systemen macht daraus einen durchgängigen Datenfluss.

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Solid Edge als CAD-Basis im digitalen Produktlebenszyklus

Solid Edge bildet eine professionelle CAD-Basis für Unternehmen, die Konstruktion schrittweise modernisieren und Datenmanagement passend zur eigenen Prozessreife ausbauen wollen. Teams können mit strukturierten CAD-Standards, Zeichnungen und 3D-Modellen beginnen und später zusätzliche Funktionen für Simulation, Zusammenarbeit, Fertigung oder PLM ergänzen.

Teamcenter stellt den erweiterten PLM-Kontext bereit. Solid-Edge-Daten können dort mit Produktstrukturen, Revisionen, Freigaben, Änderungen und Verantwortlichkeiten verbunden werden. Damit werden Modelle und Zeichnungen von einzelnen Dateien zu kontrollierten Produktobjekten, die über Teams und Prozesse hinweg verlässlich genutzt werden können.

Die Integration muss fachlich gestaltet werden. Nummernkreise, Attribute, Modellierungsarten, Zeichnungsregeln, Freigabestatus, Stücklistenlogik und Änderungsprozesse müssen klar definiert sein. Besonders wichtig ist eine bewusste Skalierungsentscheidung: Einfaches Datenmanagement kann für kleine Teams ausreichen; bei mehreren Standorten, vielen Varianten oder formalen Freigaben wird eine Teamcenter-gestützte Arbeitsweise zunehmend relevant.

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Die Rolle von Solid Edge zwischen PLM, ERP und MES

Solid Edge erstellt und bearbeitet die technischen Produktdaten am Anfang des Produktentstehungsprozesses. Die Lösung ist nah an Konstruktion, Zeichnungserstellung und technischem Produktwissen. Solid Edge ersetzt PLM, ERP oder MES jedoch nicht.

PLM steuert Produktstrukturen, Revisionen, Varianten, Freigaben und Änderungen. Teamcenter kann Solid-Edge-Daten in diesen Kontext einbinden und deren kontrollierte Nutzung ermöglichen. ERP verwendet freigegebene Informationen für Materialstämme, Beschaffung, Kalkulation, Logistik und Aufträge. MES oder MOM nutzt fertigungsgerechte Daten für Produktionsausführung, Rückmeldung, Qualität und Traceability.

Für stabile Übergaben muss festgelegt werden, welche Attribute, Zeichnungen, Stücklistenbezüge und Dokumente in Solid Edge entstehen, wann sie freigegeben sind und über welches System sie weitergegeben werden. Solid Edge liefert die technische Grundlage; PLM, ERP und MES übernehmen jeweils andere fachliche Aufgaben.

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Typische Einsatzfälle für Solid Edge

Von 2D zu 3D wechseln

Unternehmen mit hohem Zeichnungsanteil können bestehende 2D-Daten weiterverwenden und schrittweise 3D-Modelle, Baugruppen und standardisierte Konstruktionsmethoden aufbauen.

Maschinen und Betriebsmittel konstruieren

Solid Edge unterstützt typische Aufgaben im Maschinen-, Vorrichtungs- und Betriebsmittelbau, bei denen Bauteile, Baugruppen, Zeichnungen und Änderungszyklen effizient beherrscht werden müssen.

Blech- und Rahmenkonstruktion standardisieren

Spezialisierte Werkzeuge helfen, Blechteile, Abwicklungen, Profile, Rahmen und Schweißbaugruppen fertigungsgerecht und wiederholbar zu erstellen.

Fremddaten flexibel weiterbearbeiten

Importierte Modelle von Kunden, Lieferanten oder anderen CAD-Systemen können mit Synchronous Technology angepasst und in eigene Konstruktionen integriert werden.

Konstruktionswissen wiederverwenden

Vorlagen, Normteile, Bibliotheken, wiederverwendbare Baugruppen und konsistente Attribute reduzieren Doppelarbeit und verbessern die Qualität technischer Daten.

CAD-Datenmanagement schrittweise ausbauen

Teams können mit überschaubarem Datenmanagement starten und bei steigenden Anforderungen auf integrierte Cloud-Funktionen oder eine Teamcenter-Anbindung erweitern.

Für welche Unternehmen ist Solid Edge relevant?

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Kleine und mittelgroße Maschinenbauer

Solid Edge bietet professionelle Funktionen für Bauteile, Baugruppen, Zeichnungen und typische Maschinenbauaufgaben, ohne dass von Beginn an eine hochkomplexe Systemlandschaft erforderlich ist.

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Blech- und Metallverarbeiter

Unternehmen mit hohem Anteil an Blechteilen, Rahmen, Profilen und Schweißbaugruppen profitieren von spezialisierten Konstruktions- und Abwicklungsfunktionen.

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Anlagen- und Betriebsmittelbauer

Modulare Baugruppen, Kundenvarianten, Zeichnungsableitung und die Einbindung externer CAD-Daten lassen sich in einem strukturierten Konstruktionsprozess zusammenführen.

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Wachsende Engineering-Teams

Solid Edge passt zu Teams, die schnell produktiv werden und Standards, Datenmanagement und Zusammenarbeit mit zunehmender Größe schrittweise professionalisieren wollen.

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Zulieferer und klar abgegrenzte Konstruktionsbereiche

Solid Edge eignet sich auch für Lieferanten oder Fachbereiche in größeren Organisationen, die zuverlässig mit Multi-CAD-Daten arbeiten und ihre Ergebnisse kontrolliert an Kunden- oder PLM-Prozesse übergeben müssen.

Trainings für Solid Edge

Eine erfolgreiche Einführung endet nicht mit der technischen Umsetzung. Damit die Software im Alltag sicher genutzt wird, unterstützt Emixa Anwender, Key User und Projektteams auch nach der Implementierung mit passenden Trainings. Die Trainings helfen Teams, Funktionen, Arbeitsweisen und Prozesslogik besser zu verstehen und auf die eigene Praxis zu übertragen. Je nach Bedarf können Inhalte auf Rollen, Vorkenntnisse, konkrete Anwendungsfälle und das Setup im Unternehmen ausgerichtet werden. So entsteht nicht nur Softwarekenntnis, sondern mehr Sicherheit im täglichen Arbeiten mit der Lösung.

Training anfragen

Implementierung, Integration und Migration

Am Anfang steht ein klares Zielbild: Welche Rolle soll die Lösung in der Systemlandschaft übernehmen, welche Prozesse und Anwendergruppen sind betroffen, welche Use Cases haben Priorität und welche Integrationen sind wirklich notwendig? Der Einstieg sollte bewusst fokussiert sein, damit Nutzen, Datenflüsse und Verantwortlichkeiten früh sichtbar werden.

Darauf aufbauend werden Prozess- und Datenmodell definiert. Dazu gehören Objekte, Attribute, Beziehungen, Status, Rollen, Workflows, Freigaben, Varianten, Dokumente und relevante Übergaben an andere Systeme. Entscheidend ist, dass Datenhoheit, Systemgrenzen und fachliche Verantwortung geklärt sind, bevor Konfiguration und technische Umsetzung starten.

Die Integration verbindet die Lösung mit Teamcenter, CAD, SAP, ERP, MES, Simulation, ALM, Automatisierung, Dokumentenmanagement, Data & AI oder weiteren Unternehmensanwendungen. Dabei wird festgelegt, welche Daten synchronisiert, verlinkt, referenziert oder übergeben werden. Wichtig sind klare Regeln für Zeitpunkt, Umfang, Status, Fehlerbehandlung und führendes System.

Migration und Einführung werden als eigenes Arbeitspaket geplant. Bestehende Dateien, Dokumente, Anforderungen, Modelle, Ergebnisdaten, Layouts oder Produktstrukturen müssen bewertet, bereinigt und nur dort übernommen werden, wo sie produktiv nutzbar sind. Nach dem Go-live sichern Rollen, Trainings, Standards, Support, Governance und kontinuierliche Verbesserung, dass die Lösung im Alltag funktioniert und dauerhaft verankert wird.

Häufige Herausforderungen bei Projekten mit Solid Edge

Unklarer Umgang mit 2D und 3D

Wenn nicht entschieden wird, welche Produkte und Prozesse künftig in 3D geführt werden und welche 2D-Daten nur noch Referenz bleiben, entstehen dauerhafte Doppelstrukturen.

Uneinheitliche Modellierungsweisen

Synchronous und geordnete Modellierung bieten unterschiedliche Möglichkeiten. Ohne klare Methoden, Schulung und Regeln entstehen schwer nachvollziehbare Modelle und uneinheitliche Arbeitsweisen.

Datenmanagement wird zu spät geplant

Lokale Ordner können für kleine Teams zunächst funktionieren. Mit mehr Anwendern, Varianten und Freigaben führen sie jedoch schnell zu Dubletten, falschen Versionen und unklaren Verantwortlichkeiten.

Fehlende Standards und Vorlagen

Uneinheitliche Zeichnungsrahmen, Benennungen, Attribute, Materialangaben und Bibliotheken reduzieren Wiederverwendung und erschweren Übergaben an Fertigung und ERP.

Fremddaten ohne Qualitätsregeln

Multi-CAD-Daten lassen sich flexibel bearbeiten. Trotzdem müssen Herkunft, Geometriequalität, Änderungsstand und Verwendungsfreigabe eindeutig geregelt werden.

Wachstum ohne Governance

Wenn Solid Edge schrittweise über Teams und Standorte wächst, müssen Rollen, Support, Lizenzierung, Datenmodell und Teamcenter-Roadmap rechtzeitig mitwachsen.

Wie Emixa bei Solid Edge unterstützt

Emixa unterstützt Fertigungsunternehmen bei Auswahl, Einführung, Integration und Betrieb von Solid Edge. Der Fokus liegt auf einem pragmatischen Einstieg, klaren Konstruktionsmethoden und einer Datenmanagement-Architektur, die mit den Anforderungen des Unternehmens skalieren kann.

Zielbild und Fit

Emixa bewertet, ob Solid Edge zu Produkten, Anwenderrollen, bestehender CAD-Landschaft und zukünftiger PLM-Strategie passt.

Konstruktionsmethoden und Standards

Emixa hilft, den Einsatz von Synchronous Technology, Baugruppenmethoden, Vorlagen, Zeichnungsregeln, Bibliotheken und Attributen praxistauglich zu definieren.

2D-/3D-Übergang und Migration

Emixa entwickelt eine Strategie für bestehende Zeichnungen und CAD-Daten. Dabei wird entschieden, welche Daten konvertiert, neu modelliert, bei Bedarf übernommen oder kontrolliert archiviert werden.

Datenmanagement und Teamcenter

Emixa unterstützt bei der Auswahl und Einführung eines passenden Datenmanagements sowie bei der Integration von Solid Edge in Teamcenter, einschließlich Revisionen, Status, Freigaben und Workflows.

Integration und Übergaben

Emixa gestaltet Übergaben zu ERP, MES, Fertigung, Simulation und weiteren Anwendungen. Ziel sind klare Datenverantwortung und stabile Prozesse statt manueller Doppelpflege.

Training, Rollout und Betrieb

Emixa begleitet Anwender und Key User mit rollenspezifischen Trainings, unterstützt Pilot und Rollout und hilft bei Support, Governance und kontinuierlicher Weiterentwicklung.

Lassen Sie uns über Ihre Herausforderung sprechen

Häufige Fragen zu Solid Edge

Solid-Edge-Einsatz besprechen

Siemens Solid Edge ist eine skalierbare 3D-CAD-Lösung für professionelle Konstruktion. Sie unterstützt Bauteile, Baugruppen, Blech, Rahmen, Schweißkonstruktionen, Zeichnungen, Model-Based Definition, Simulation und die Bearbeitung unterschiedlicher CAD-Formate.

Solid Edge wird genutzt, um Produkte digital zu konstruieren, Änderungen umzusetzen, Zeichnungen und technische Produktinformationen zu erstellen und Daten für nachgelagerte Prozesse vorzubereiten. Typische Einsatzfelder sind Maschinenbau, Blechkonstruktion, Anlagenbau und Betriebsmittelentwicklung.

Synchronous Technology verbindet die Flexibilität direkter Modelländerungen mit parametrischer Kontrolle. Dadurch können Geometrien schnell angepasst, Konstruktionsabsichten erhalten und importierte Modelle ohne vollständige Historie weiterbearbeitet werden.

Solid Edge ist besonders relevant für kleine und mittelgroße Fertigungsunternehmen, wachsende Engineering-Teams, Blech- und Maschinenbauer sowie Zulieferer, die professionelle CAD-Funktionen mit skalierbarem Datenmanagement verbinden wollen.

Teamcenter kann Solid-Edge-Daten mit Produktstrukturen, Revisionen, Status, Freigaben und Änderungsprozessen verbinden. Dadurch werden Modelle und Zeichnungen als gelenkte Produktdaten über Teams und Prozesse hinweg nutzbar.

Solid Edge erstellt und bearbeitet die technischen Produktdaten. PLM steuert deren Struktur, Revision, Freigabe und Änderung. ERP nutzt freigegebene Informationen für kaufmännische und logistische Prozesse. MES oder MOM verwendet fertigungsgerechte Daten für Produktionsausführung, Rückmeldung und Qualität.

Emixa unterstützt bei Bewertung, Einführung, Konstruktionsmethoden, 2D-/3D-Übergang, Datenmigration, Teamcenter-Anbindung, Integrationen, Trainings, Rollout und Betrieb. Ziel ist eine CAD-Landschaft, die schnell nutzbar ist und kontrolliert mit den Anforderungen wächst.

Ja. Solid Edge unterstützt verbreitete 2D- und 3D-Formate und kann importierte Geometrien mit Synchronous Technology weiterbearbeiten. Vor der Übernahme sollten Referenzen, Zeichnungen, Attribute, Datenqualität und Verwendungsstatus geprüft werden. Nicht alle Daten müssen vollständig konvertiert werden.

Nein. Solid Edge ist das Authoring-System für Konstruktion und technische Produktdaten. Teamcenter ist das PLM-System für Produktstrukturen, Revisionen, Freigaben, Varianten, Änderungen und Zusammenarbeit über den Lebenszyklus. Für kleine Teams kann einfacheres Datenmanagement ausreichen; bei steigender Komplexität wird PLM wichtiger.

Die Dauer hängt von Anwenderzahl, Ausgangsdaten, Konstruktionsstandards, Integrationen und gewünschtem Datenmanagement ab. Eine fokussierte CAD-Einführung kann vergleichsweise schnell erfolgen. Ein 2D-/3D-Übergang, eine größere Datenmigration oder eine Teamcenter-Integration benötigen zusätzliche Analyse, Bereinigung, Tests und Enablement.